Pille Ade?

Von Sarah RaparoliLex KlerenMisch Pautsch

Die Antibabypille galt lange Zeit als Paradebeispiel der weiblichen Befreiung. Als Meilenstein der Emanzipation gefeiert, folgten über die Jahrzehnte weitere Verhütungsmittel, die unter anderem den Geschlechtsverkehr sicherer und praktischer gestalten sollten. Die kritischen Stimmen wurden jedoch immer lauter. Das Lëtzebuerger Journal hat sich mit diversen Gesprächspartnerinnen zum Thema Antibabypille unterhalten.

Generation Pille – zu dieser Sparte würden sich bestimmt einige Frauen hinzuzählen. War es noch bis vor wenigen Jahren üblich, in jungem Alter ein hormonelles Verhütungsmittel verschrieben zu bekommen und die Entscheidung nicht sonderlich zu hinterfragen, scheint die Einstellung mittlerweile eine differenziertere – oder komplett andere zu sein. So auch bei Claire Thill. Nach zehnjähriger Einnahme landete die junge Frau letzten Oktober im Krankenhaus. Diagnose: Thrombose und Lungenembolie.

Gegenüber sitzt eine lebensfrohe junge Frau. Sie grinst viel, lacht laut und man kann nicht anders, als sich in ihrer Gegenwart wohlzufühlen. Claire Thill ist 30 Jahre jung, steht am Anfang ihres Lebens und plant, noch einen Haufen spannender Erfahrungen zu machen. Dass es jedoch schneller als gedacht vorbei sein kann, musste die berufliche Architektin letzten Oktober am eigenen Leib erfahren. „Es war die schlimmste Zeit, die ich je erlebt habe.“

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