Zeichen setzen, wenn Gesetze nicht reichen 

Von Sarah RaparoliLex Kleren

Maxime Miltgen hat sich im Interview mit dem Lëtzebuerger Journal nicht gescheut zu sagen, was Sache ist. Sie äußert klare Forderungen, sagt, welche Problematiken sofort aus der Welt geschafft werden müssten und erklärt, dass ihre Entscheidung, in die Politik zu gehen, nicht wirklich geplant war.

27 Jahre jung, abgeschlossenes Bachelorstudium in Rechtswissenschaften, Master in politischer Soziologie in Planung, Mitglied der LSAP, Präsidentin der „Femmes socialistes“, bei der Plattform JIF („Journée Internationale des Femmes“) aktiv, halbtags im Ministerium des Innern beschäftigt, die restliche Zeit weiterhin Studentin. Maxime Miltgen ist eine engagierte Frau, die weiß, was sie bewegen möchte und keine Angst hat, ihr Vorhaben deutlich zu äußern.

Lëtzebuerger Journal: 2018 haben Sie sich dazu entschieden, den Weg in die Politik einzuschlagen – wie kam’s?

Maxime Miltgen: Es war überhaupt nicht geplant. Eigentlich wollte ich Anwältin werden, ich hatte schon immer „eng grouss Schnëss“. Ich habe aber gemerkt, dass ich etwas bewegen möchte und mein Auftreten für etwas Gutes nutzen kann.

Wie lief es bis jetzt? Sind Sie zufrieden?

Ich hatte nie Ambitionen. Ich habe dort, wo ich konnte, meinen Teil dazu beigetragen. Das Wichtigste ist, mir selbst treu zu bleiben, egal was kommt.

Warum die LSAP? Was machen die Sozialisten besser als andere Parteien?

Das stand für mich nie zur Debatte. Ich war schon immer eine Sozialistin. Gerechtigkeit und Solidarität sind bis heute Themen, für die mein Herz schlagen. Einige erwarteten, dass ich Richterin werde, weil ich schon früh einen großen Gerechtigkeitssinn entwickelt habe. Ich bin sehr glücklich über meine Entscheidung der LSAP beigetreten zu sein. Es ist eine Partei, in der jeder offen seine Meinung äußern kann.

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