Ungeduldig und unkontrollierbar

Von Melody HansenLex Kleren

Die politisch eher ruhigen Sommermonate eignen sich gut dazu, Politiker*innen persönlich etwas näher kennenzulernen. Wir baten Minister*innen, uns in die Gemeinde mitzunehmen, in der sie aufgewachsen sind, um uns dort die Orte zu zeigen, mit denen sie besondere Erinnerungen verbinden. Umweltministerin Carole Dieschbourg nahm uns mit nach Echternach.

Wir treffen Carole Dieschbourg und ihren Berater Thomas Schoos an einem der wenigen richtigen Sommertage des Jahres. Beide sitzen an einem schattigen Plätzchen auf einer Bank. Die Begrüßung ist herzlich. Sie haben eine Menge Zeit mitgebracht, sagen sie. Den Echternacher See hat die Umweltministerin als Treffpunkt ausgewählt, weil sie nur 500 Meter entfernt davon aufgewachsen ist. Dort befand sich ihr Elternhaus. „Früher sind wir immer zu Fuß oder mit dem Fahrrad hergefahren.“ Außerdem passe der See perfekt zum Sommerinterview, findet sie.

Entschlossenen Schrittes geht die Ministerin los. Ob wir bereit seien, die ganze Runde um den See zu gehen? Klar. Beim Spielplatz bleibt sie zum ersten Mal stehen. Er besteht aus mehreren Stationen, die entlang des Wassers verteilt sind. „Das ist definitiv kein 08/15-Spielplatz“, meint Carole Dieschbourg stolz. Gebaut wurde er aus dem regionalen „Holz vun hei“ und anderen natürlichen Materialien. Dabei lässt die gut gelaunte Ministerin es sich nicht nehmen, selbst über die Baumstämme zu balancieren.

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