Motoren der Gesellschaft – Paule Kremer

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In Kooperation mit Losch Luxembourg präsentieren wir regelmäßig Frauen, die durch ihren professionellen Werdegang oder ganz einfach durch ihre persönliche Geschichte einen ganz besonderen Impakt auf die Luxemburger Gesellschaft haben.

Eigentlich wollte die Luxemburger Extremsportlerin Paule Kremer diesen August im sonnigen Kalifornien verbringen, um dort die Santa-Catalina-Meerenge zu durchschwimmen. Aufgrund der noch immer nicht überstandenen Covid-Pandemie musste sie ihre Pläne jedoch kurzfristig auf Eis legen. Nach anfänglicher Enttäuschung verlegte sie ihre Challenge dann ganz einfach aufs nächste Jahr und entschied sich, die Sommermonate dazu zu nutzen, den Kopf ein wenig freizubekommen und nach sich selbst zu schauen. Versüßt wurde ihr Sommer dann durch ein großzügiges Angebot von Losch Luxembourg. Cube4T8, das jüngste Unternehmen der Losch-Gruppe, das sich voll und ganz der Entwicklung neuer Mobilitätslösungen widmet, hat Paule nämlich den spritzigen Elektroscooter Silence S02 als Testfahrzeug zur Verfügung gestellt. Ein Angebot, das die junge Sportlerin gerne annahm.

In ihrem bunt gemusterten Jumpsuit fährt Paule nun durch die schmalen, romantischen Gassen des hauptstädtischen Viertels Grund. Es ist jedoch nicht nur ihr fröhliches Outfit, das den Passanten den Kopf verdreht, denn auch der Silence S02 mit seinem auffallend modernen Design zieht so einige neugierige Blicke auf sich. Neben seinem spacigen Aussehen zeichnet sich der E-Roller vor allem durch seine hervorragende Wendigkeit aus sowie durch seine enorme Stabilität, welche er seinem niedrigen Schwerpunkt zu verdanken hat. Diese Eigenschaften machen ihn perfekt für spannende Fahrten vor allem im urbanen Raum. Paule fühlt sich auf jeden Fall absolut wohl und sicher, und das obwohl die junge Schwimmerin eigentlich noch fast nie Scooter gefahren ist.

…wie alles begann

Im Jahr 2017 durschwamm Paule Kremer als erste Luxemburgerin den Ärmelkanal zwischen England und Frankreich. Mitten in der Nacht schwamm sie damals in Dover los, um knapp 33 Kilometer und unglaubliche 14 Stunden später im französischen Dorf Wissant anzukommen. In der darauffolgenden Nacht konnte sie durch die Schmerzen im ganzen Körper kaum schlafen und auch einfachste Aufgaben wie Haare waschen waren ohne die Hilfe ihres Freundes nicht mehr möglich.

Aber wie kommt man eigentlich auf die Idee den Ärmelkanal zu durchschwimmen? Interessanterweise kam Paule Kremer relativ spät im Leben zum Sport. Erst während ihres Studiums in der englischen Küstenstadt Brighton begann Paule regelmäßig und intensiv Sport zu treiben. Zuerst wurde sie Mitglied eines Laufclubs an der Uni, bevor sie Interesse am Triathlon entwickelte. Durch den Triathlon entdeckte sie dann ihre Leidenschaft für das Schwimmen. Im Jahr 2016 wurde ihr dann angeboten, in einer Staffel durch den Ärmelkanal zu schwimmen, und sie war so begeistert, dass sie sich dazu entschied, diese Challenge im darauffolgenden Jahr im Alleingang anzugehen.

Ocean’s Seven, ein Lebensprojekt

Die Solo-Überquerung des Ärmelkanals war für Paule der Ausgangspunkt für eine noch viel größere Herausforderung: die Ocean’s Seven. Dabei handelt es sich um eine internationale Challenge, bei der erfahrene Schwimmer sieben mehr oder weniger breite Meerengen auf fünf Kontinenten durchschwimmen müssen. Konkret sind das die Cook-Straße in Neuseeland, der Nordkanal zwischen Irland und Schottland, die Straße von Gibraltar zwischen Marokko und Spanien, der Kaiwi-Kanal in Hawaii, die Tsugaru-Straße in Japan, der Ärmelkanal zwischen England und Frankreich sowie der Santa-Catalina-Kanal in Kalifornien.

Eigentlich hatte Paule vor, eine Meerenge pro Jahr zu schaffen. Doch nach der Covid-bedingten Pause hat sie entschieden, aus Ocean’s Seven ein Lebensprojekt zu machen, ohne sich dabei eine konkrete Deadline zu setzen. Sie hofft, nächstes Jahr Santa-Catalina und Gibraltar in Angriff nehmen zu können. Für Japan und Hawaii ist sie noch auf der Suche nach Sponsoren, die sie bei der Reise sowie bei der Vorbereitung unterstützen möchten. Doch bis es so weit ist, genießt die strebsame junge Frau ihre Zeit zu Hause und kann es kaum erwarten mit ihrem neuen E-Scooter auf Entdeckungsreise zu gehen.

Die Marke Silence bietet heute drei unterschiedliche Modelle für Privat- und Geschäftspersonen an: das S01, S02 und das S03. Bei den neuen Modellen kann die performante Lithium-Ionen-Batterie komplett herausgenommen werden. Je nach Leistung sind die Silence-Modelle mit drei unterschiedlichen Fahrmodi ausgestattet: City, Sport und ECO. Jedes Modell verfügt außerdem über einen praktischen Rückgang.

Sharing- und Lieferdienste, die Post und sogar die Polizei in vielen Groß- und Kleinstädten verwenden den praktischen S02 bereits im täglichen Dienst. Das Modell ist entweder mit einem einfachen Sitz für bis zu zwei Personen oder als „Delivery“-Version mit Platz für einen grossen Transportkoffer erhältlich. Die maximale Zuladung beträgt dabei beachtliche 330 Kilogramm.

Doch was geht einem eigentlich im Kopf vor, so mitten im Ozean? Diese Frage kann Paule eigentlich nicht so genau beantworten. „Ich glaube, das ist so wie bei einer Geburt. Im Nachhinein hat man das meiste vergessen.“ An negative Gefühle kann sich Paule auf jeden Fall nicht erinnern. Angst oder Panik hatte sie zu keinem Zeitpunkt. Glücklicherweise hatte sich die Schwimmerin mental sehr gut auf die Challenge vorbereitet. Durch Hypnose hatte sie erlernt, ständig in einem Flow zu bleiben.

Heute arbeitet sie mit einem Sportpsychologen zusammen und trainiert Techniken, die ihr helfen, sich nicht andauernd selbst in Frage zu stellen. Es ist nämlich unheimlich wichtig, dass man bei einer solch extremen Challenge zu keinem Zeitpunkt beginnt zu zweifeln.

Daneben ist es selbstverständlich hilfreich, dass sie während der Challenges zu keinem Zeitpunkt völlig alleine ist, sondern ständig von einem Boot mit erfahrenen Fischer*innen - den sogenannten Pilot*innen, die ständig das Wetter und die Strömungen im Auge behalten - und Bekannten begleitet wird. Ein Mitglied der Marathon-Schwimmer-Föderation ist selbstverständlich auch mit dabei, um zu kontrollieren, ob sich Paule auch an die Regeln hält.

Natürlich ist sich die Schwimmerin bewusst, dass auf dem offenen Meer so einige Gefahren lauern können, wie in Kalifornien beispielsweise Haie und Orcas. Angst hat Paule jedoch keine. Dafür hat sie umso mehr Respekt für die Meeresbewohner und ihr Zuhause. Glücklicherweise kommt es auch eher selten vor, dass Schwimmer von Tieren angegriffen werden. In Hawaii wurde vor einiger Zeit eine Schwimmerin von einem Zigarrenhai gebissen und musste genäht werden. Die Verletzungen waren jedoch nicht lebensgefährlich.

Im Ärmelkanal hat Paule nur ein paar Quallen angetroffen, wovon eine geradewegs in ihren Badeanzug hineingeschwommen ist. Sie versuchte dann das glibberige Tierchen herauszufummeln und das tat natürlich weh. Doch diese Schmerzen waren im Endeffekt ein Segen, denn so war sie für eine Weile abgelenkt und, ohne dass sie es bemerkt hatte, war plötzlich eine ganze Stunde vergangen. Was man im Ärmelkanal hingegen in großen Mengen antrifft ist Müll jeder Art. Plastiktüten und sogar ganze Europaletten schwimmen massenhaft im Meer herum und stellen sowohl für die Tiere wie auch für die Schwimmer eine echte Gefahr dar.

Aus diesem Grund freut sich Paule, dass sie mit dem Silence S02 nun ihren Teil zu einer saubereren Umwelt beitragen kann. Der S02 ist 100% emissionsfrei und somit ein klares Bekenntnis zur Nachhaltigkeit. Ihr „Lowspeed“-Modell mit 50cc kann mit einem gewöhnlichen Führerschein gefahren werden und hat eine Reichweite von bis zu 149 km. Die Höchstgeschwindigkeit dieses Modells beträgt 45 km/h und ist für Paule völlig ausreichend.

„Sharing- und Lieferdienste, die Post und sogar die Polizei in vielen Groß- und Kleinstädten verwenden den praktischen S02 bereits im täglichen Dienst.“

Für diejenigen, die jedoch lieber etwas rasanter unterwegs sind, gibt es den S02 auch als 125cc starkes „Highspeed“-Modell, welches bis zu 90 km/h erreichen kann und mit einer 5,6 kWh-Batterie ausgestattet ist. Für dieses Modell benötigt man hingegen einen speziellen Führerschein.

Alles für den guten Zweck

Die Santa-Catalina-Meerenge zwischen Santa Catalina Island und Los Angeles sollte Paule ja eigentlich schon im Jahr 2020 bewältigen. Nachdem die Pandemie diese Idee jedoch auch vor einem Jahr bereits unmöglich machte, ließ sich Paule damals eine Alternative einfallen. Anstelle die 33 Kilometer in Kalifornien zu schwimmen, legte sie ganz einfach die gleiche Distanz im Obersauer-Stausee bei Lultzhausen zurück. Und sie machte auch gleich ein Event daraus. 52 Leute nahmen diese Challenge gemeinsam mit Paule in Angriff und sammelten so sage und schreibe 7000 Euro für den guten Zweck.

Denn mit ihren Challenges unterstützt Paule eine wohltätige Organisation, die ihr persönlich sehr am Herzen liegt: das Plooschterprojet. Yannick Lieners, ein guter Freund von Paule und ebenfalls Luxemburger Sportler, wurde im Jahr 2014 mit Leukämie diagnostiziert und stellte in diesem Rahmen das Plooschterprojet auf die Beine.

Paule setzt nun alles daran, die Menschen auf diese Organisation und ihre Mission aufmerksam zu machen. Es geht ihr nicht nur darum, Geld zu sammeln, sondern auch darum, über die unterschiedlichen Hilfsmöglichkeiten zu informieren sowie darüber, wie einfach es sein kann, über Stammzellen-, Blut- oder Organspenden einem anderen Menschen das Leben zu retten.

Mit Spaß bei der Sache

Eine professionelle Sportlerkarriere wie Yannick Lieners hat Paule nicht im Sinn. Für sie soll der Sport weiterhin eine Art und Weise bleiben, um abzuschalten und sie möchte den Spaß daran nicht verlieren. Kompetitiver Sport wie Triathlon ist mittlerweile auch nichts mehr für sie, denn sie findet es umso spannender herauszufinden, wie weit sie sich selbst pushen kann, ohne sich dabei mit anderen messen zu müssen.

Wenn sie nicht gerade schwimmt, ist Paule Englischprofessorin im Lycée Ermesinde in Mersch. Dort teilt sie ihre Leidenschaft mit den Schülern, indem sie nebenbei das Wahlfach Schwimmen unterrichtet.

Und für die Fahrt von ihrem Zuhause in der Nähe von Lorenzweiler bis zu ihrem Arbeitsplatz, könnte sich der Silence S02 auch nicht besser eignen. „Wenn man ein Auto besitzt, wird es oft zur Gewohnheit, es zu jeder Gelegenheit zu benutzen“, weiß Paule. Seit sie jedoch den Silence S02 hat, fährt sie eigentlich kaum noch mit dem Auto. Der E-Scooter ist einfach wahnsinnig praktisch für kürzere Strecken und natürlich auch, wenn es darum geht einen Parkplatz zu finden. So wie auch im hauptstädtischen Grund. Mittlerweile hat es sich Paule auf der Terrasse eines Cafés gemütlich gemacht, um eine kleine Pause einzulegen. Mit ihrem Smartphone bleibt sie ständig mit dem E-Scooter verbunden. Aus der Entfernung kann sie so z.B. den genauen Standort oder den Batterieladestatus abrufen. Und auch während der Fahrt ist das Smartphone perfekt verstaut in einem extra dafür vorgesehenen Fach mit doppeltem USB-Ladeanschluss.

Paule scrollt durch die Fotos auf ihrem Handy. Plötzlich taucht ein Bild eines 45 Jahre alten VW Bulli auf ihrem Schirm auf. Sie grinst, denn mit diesem wird sie die nächsten Wochen bis nach Kroatien fahren. Jetzt heißt es abschalten, bevor es dann nächstes Jahr hoffentlich ab nach Kalifornien geht.