Die eigentliche Arbeit kommt nach der Therapie

Von Christian BlockLex Kleren

Sich mit einer Sucht behandeln zu lassen, kostet viel Überwindung. Doch die eigentliche Arbeit fängt danach erst an. Die Nachsorge ist bei Auslandsaufenthalten allerdings nicht in allen Fällen gewährleistet. Ein Ausbau des ambulanten Begleitungsangebots könnte die Dinge verändern.

Als Marc (Name von der Redaktion geändert) nach einem zehnwöchigen Aufenthalt aus einer Privatklinik in Deutschland zurückkehrt, wird er auf die Probe gestellt. Der Therapieaufenthalt habe ihm zwar „richtig geholfen“. Doch jetzt ist er auf sich allein gestellt und zurück in seiner vertrauten Umgebung. Die ersten Wochen seien schwierig gewesen, erinnert er sich. Er verspürt eine innere Unruhe.

Über eine Eigenrecherche gelangt Marc an eine Selbsthilfegruppe für Angststörungen und Panikattacken. Doch eine positive Erfahrung ist es für den jungen Mann nicht. „Wenn man dort rauskommt, fühlt man sich noch schlechter“, beschreibt er seine Erfahrung. Auch eine Gesprächstherapie hilft ihm nicht weiter. Zwei Mal stand Marc kurz davor, wieder in alte Muster zu verfallen. Zwei Mal sind es die Umstände – er nennt es eine „höhere Instanz“ -, die ihn vor dem Rückfall bewahren. Denn Marcs Diagnose lautet: Sexsucht.

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