„2020 war relativ schlaflos“

Von Pascal SteinwachsEric Engel

Wenn das Parlament das Herz der Demokratie ist, dann ist die Parlamentsverwaltung so was wie der Maschinenraum der Legislative. Hier müssen alle Rädchen ineinandergreifen, ansonsten die gesetzgebende Gewalt ins Stocken gerät. Wir besuchten den Obermaschinisten Laurent Scheeck.

Chamber TV kann richtig spannend sein, zum Beispiel die Erklärung zur Lage der Nation und die entsprechenden Scharmützel zwischen Mehrheit und Opposition, bei der sich die Abgeordneten so richtig austoben können. Allerdings dürfte dem*der regelmäßigen Chamber-TV-Zuschauer*in auch aufgefallen sein, dass während den öffentlichen Parlamentssitzungen links und rechts neben dem Kammerpräsidenten die ganze Zeit über noch zwei weitere Personen sitzen, die jedoch zu keinem Moment, zumindest nicht für alle hörbar, das Wort ergreifen.

Hierbei handelt es sich denn auch nicht um gewählte Politiker*innen, sondern um die ranghöchsten Beamt*innen der Abgeordnetenkammer: Links vom Präsidenten sitzt im Plenarsaal (aus der Perspektive der Zuschauer*innen) der Generalsekretär (Laurent Scheeck), rechts vom ersten Bürger des Landes die beigeordnete Generalsekretärin (Isabelle Barra), wobei die Abgeordnetenkammer mit Benoît Reiter aber noch über einen weiteren beigeordneten Generalsekretär verfügt, nur dass dieser während der öffentlichen Sitzungen nicht zu sehen ist.

Gemeinhin verhalten sich die Beamt*innen, und das gilt natürlich auch für den Generalsekretär, nämlich sehr diskret und agieren eher im Hintergrund. Eine Ausnahme bildet hier der Neujahrsempfang der Abgeordnetenkammer, bei dem traditionell auch der Generalsekretär eine Ansprache hält.

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