Wir haben nichts mit Orthopädie am Hut, waren aber trotzdem mit Martine Deprez essen. Na ja, nicht zu zweit, es waren auch noch so einige andere dabei, aber immerhin. Der satirische Wochenrückblick von und mit Pascal Steinwachs.
Wochenende
Wären wir Luc Frieden (was wir gottlob nicht sind!), wir würden déi Lénk in Grund und Boden stampfen, ach was: wir würden die ganze Bande vor Gericht zerren, ihr Eigentum beschlagnahmen, ihre Weinkeller leertrinken, die Pässe ihrer Mitglieder einziehen und ein lebenslanges Politikverbot aussprechen.
So rief die Co-Sprecherin der Partei ihre Genossinnen und Genossen doch tatsächlich dazu auf, Frieden das Wochenende zu verderben, indem sie die Gewerkschaften am 1. Mai unterstützen und an diesem Tag massiv Präsenz zeigen: "Kommt, mir verschäissen him de verlängerte Weekend!", so Carole Thoma, die scheinbar noch nie eine gute Kinderstube von innen gesehen hat.
In dieselbe Kerbe schlägt zu allem Übel dann auch noch das eigentlich mit der CSV und ihrem Premier befreundete Wort, das Luc Frieden null Charisma zuschreibt ("innerhalb der Partei gilt Frieden zwar als gesetzt, nach außen fehlt ihm jedoch die Strahlkraft, um Menschen mitzureißen"), nachdem es den Regierungschef auf Parteiveranstaltungen in Lipperscheid (Where the f… is Lipperscheid!?) und Echternach persönlich erlebt hat.
Und nein, nicht mal Applaus gab es: "Er (Frieden) betritt den Saal nahezu unbemerkt, als bereits nahezu alle Anwesenden auf ihrem Platz sitzen und auf den Beginn der Veranstaltung warten, verlässt das Kulturzentrum später fast ebenso leise. Ein Besucher erinnert daran, dass bei Jean-Claude Juncker einst Applaus einsetzte, sobald dieser erschien. Solche Momente sind, zumindest in der Abteistadt, ausgeblieben."
Jaja, Jean-Claude Juncker, The Almighty … das waren noch Zeiten!
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