Hunde ausdrücklich erlaubt

Von Pascal SteinwachsMike Zenari

Wer zeitgenössische Kunst mag, der kommt an einem Besuch in der neuen Escher Konschthal nicht umhin. An diesem Wochenende ist offizielle Eröffnung, am 2. Oktober.

Esch 2021, würde es denn so was geben, ist schon mal startklar. Derweil Esch2022 nämlich irgendwie nicht so richtig von der Stelle kommt und vonseiten der Verantwortlichen mit Vorliebe auf die nächste Pressekonferenz verwiesen wird, bei der dann jeweils neue Informationshäppchen zur Kulturhauptstadt enthüllt werden, läuft bei der Konschthal Esch „alles normal“, wie eine landbekannte Escher Künstlerlegende sich ausdrücken würde.

Die Konschthal arbeitet bei verschiedenen Projekten zwar zum Teil mit Esch2022 zusammen, hat aber ansonsten nichts mit der Europäischen Kulturhauptstadt zu tun. Mit einem über zwei Tage gehenden Programm macht die Kunsthalle an diesem Wochenende offiziell ihre Türen auf. Der Eintritt ist frei, der Covid-Check sollte eine Selbstverständlichkeit sein und Schwellenangst fehl am Platz.

Grund genug für das Lëtzebuerger Journal, den Zug nach Esch/Alzette zu nehmen, um sich bereits im Vorfeld des Eröffnungswochenendes selbst ein Bild von den neuen, der zeitgenössischen Kunst gewidmeten Räumlichkeiten zu machen, was wir am Mittwoch vergangener Woche taten. So richtig vorstellen konnte man sich da zwar noch nicht, dass hier anderthalb Wochen später gleich drei Ausstellungen fertiggestellt und für das Publikum zugänglich sein sollen, wurde zum Zeitpunkt unseres Besuchs doch noch überall fleißig gehämmert, gestrichen und gebohrt, aber wer Kunst liebt, der sollte schon etwas Fantasie haben.

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