Einfach spielen

Von Franziska PeschelMisch PautschAnouk Flesch

Die Brettspielcommunity ist in Bewegung. Seit März ist das erste komplett analoge Brettspielcafé des Landes offen und auch im Hintergrund hat sich in letzter Zeit sehr viel getan. Ein Ausflug in die Brettspielgemeinschaft.

Zwei runde Männer mit wenig Haaren laufen zielstrebig die Rue Berwart in Esch entlang. Sie bleiben vor dem Gebäude Nummer 8 stehen, der eine zieht die Milchglastür auf, der andere einen Rollkoffer hinter sich her. Sie steuern an der Theke vorbei und direkt den größten der Tische an, in der Mitte des Gastraums. Zügig gehen die beiden ans Auspacken, Koffer auf den Boden, Reißverschluss auf. Wenige Augenblicke später liegt eine Karte von Europa auf dem Tisch, daneben Kartons und Plastikkisten mit Plättchen, Karten, Glassteinchen und bunten Plastikfiguren. Sie reden kaum und machen sich mit geübten Griffen an die Arbeit.

Bald schon ist „Railways of Europe“ auf dem ganzen Tisch ausgebreitet und bald kann es losgehen. Dann kommt eine Frau zum Tisch. „Kann ich mitspielen?“ Das war offensichtlich nicht Teil des Plans der beiden. Dennoch laden sie sie ein, sich zu setzen, wechseln auf Französisch und fangen an, die Spielregeln zu erklären. Allein die Regeln zu erklären, wird etwa eine Stunde in Anspruch nehmen. „Freitags sind die Experten hier“, erklärt Jacqueline Poupart. Sie und ihr Freund haben das Spielecafé Bei de Minettsdäpp im März eröffnet.

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