Editorial - Larochette, die Kehrseite der Postkarte
Von Camille Frati Für Originaltext auf Französisch umschalten
Hinter dem adretten Image der malerischen Gemeinden werden nicht selten hinter den Kulissen die Messer gewetzt. Diese Erfahrung habe ich gemacht, als ich mich in die Fiels wagte, um einen Podcast aufzunehmen, der beinahe nicht zustande gekommen wäre.
Das Lëtzebuerger Journal bietet Ihnen seit 2022 den Gemengepodcast an, einen Podcast, der ein Porträt jeder der 100 Gemeinden des Großherzogtums zeichnen soll. Die erste Staffel im Frühjahr 2022 richtete den Blick auf die politischen Herausforderungen im Zusammenhang mit den bevorstehenden Kommunalwahlen. Die zweite Staffel im Sommer 2023 befasste sich mit den touristischen Gemeinden. Ich machte mich auf den Weg, um Vianden zu entdecken, eine Gemeinde, die mehr zu bieten hat als ihre Burg auf dem Berg. Ich traf dort auf Geschäftsleute, Kunstschaffende, gewählte Volksvertreter*innen und interessante und begeisterte Einwohner*innen.
Eine gute Erfahrung, die mich davon überzeugte, mich mit Begeisterung für eine neue Folge des Gemengepodcasts in der Gemeinde Fels einzusetzen, diesmal unter dem Blickwinkel der besonders nach außen hin offenen Gemeinden im Kontext der Europawahlen. Warum Fiels? Weil sie die größte ausländische – in diesem Fall portugiesische – Gemeinschaft des Landes hat. Die Gemeinde wird oft als Modell für eine erfolgreiche Integration und eine harmonische Mischung aus Luxemburger*innen und Nicht-Luxemburger*innen bezeichnet. Im Jahr 2017 wählte sie sogar eine Bürgermeisterin, deren Eltern von Kap Verde ins Großherzogtum gezogen waren.
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