Der Krieg der Pakete wird auch in Luxemburg ausgetragen
Von Camille Frati, Lex Kleren Für Originaltext auf Französisch umschalten
Wie im übrigen Europa ist auch im Großherzogtum der Paketmarkt in den letzten zehn Jahren explodiert. Dadurch zieht er immer mehr Lieferfirmen an - trotz begrenzter Rentabilität.
Wie war es, das Leben vor dem goldenen Zeitalter des E-Commerce, das wir heute kennen? Noch vor 15 Jahren war es relativ selten, ein Paket zu verschicken oder zu empfangen. Kinder, die in ein Ferienlager oder Pfadfinderlager geschickt wurden, erhielten ein Paket mit ein paar Süßigkeiten und einem aufmerksamen Zettel von ihren Eltern. Hausfrauen oder Frauen unter Zeitdruck bestellten einige Kleidungsstücke, die sie aus einem Versandkatalog ausgewählt hatten. Wenn man nicht zu Hause war - Telearbeit war noch unvorstellbar -, musste man zur Postfiliale gehen, um sein Paket abzuholen, und das zu Öffnungszeiten, die nicht immer angepasst waren. Dasselbe gilt für das Versenden eines Pakets, für das man zuvor in der Postfiliale den Karton kaufte, bevor man für die Frankierung und den Versand wieder dorthin zurückkehrte. Diese Prozedur erscheint uns im Nachhinein unhaltbar und ist für die Generation Z (die um die Jahrtausendwende geboren wurde) unvorstellbar.
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