Botschafter der Geflüchteten

Von Sarah RaparoliLex Kleren

Das Chiche ist wohl das einzige Unternehmen Luxemburgs, das seit Ende 2017 ausschließlich Geflüchtete und Migrant*innen beschäftigt. Mit Erfolg: Nach der Eröffnung eines zweiten Restaurants in Esch letztes Jahr folgte 2021 ein weiteres in Leudelingen. Doch wer sind die Menschen, die hinter Kochherd und Theke stehen? Ein Besuch im YABANI Art and Food by Chiche!.

Ein verregneter Dienstag Ende Mai. Beim Eintreten erklingt stimmungsvolle Musik, ein Lied auf Japanisch, passend zum Dekor aus imposanten Gemälden, auffälligen Laternen, ästhetischen Kaligraphien, farbenfrohen Sesseln und klassischen Bonsais des ehemaligen Einfamilienhauses neben dem Leudelinger Kulturzentrum. Was nach einem zusammengewürfelten Potpourri klingt, ist keinesfalls chaotisch: Alles passt. Beim Durchlesen der Speisekarte – Miso, Tempura, Domburi – alles typisch japanische Speisen – taucht ein junger Mann auf und führt uns in die oberste Etage. Khadem Hussain Karimyar ist verantwortlich für den Empfang des neuen Standorts und kann auch während des Interviews die eingehenden Anrufe nur schwer ignorieren. „Entschuldigung, da muss ich ran“. Er möchte seine Kund*innen nicht warten lassen.

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