Quereinsteiger*innen – zwischen Himmel und Hölle

Von Sarah RaparoliLex Kleren

Um dem Mangel an Lehrkräften in den Grundschulen entgegenzuwirken, musste eine neue Lösung her. So wurde das System der Quereinsteiger*innen etabliert. Doch hat sich dieser Weg überhaupt bewährt? Nicht jede*r hat gute Erfahrungen gemacht. Personen aus dem Berufsfeld berichten.

Für die einen war es schon immer der absolute Traumjob, für andere steht erst später – entweder inmitten eines Studiums oder nach zehnjähriger Karriere in einem komplett anderen Berufsfeld – fest, dass der Job des Lehrers oder der Lehrerin das Richtige sein könnte. Seit drei Jahren ist genau dies möglich ohne erneut die Uni zu besuchen. Im Juni 2018 verabschiedete die Chamber ein Gesetz, das Bachelor-Absolvent*innen den Zugang zum Lehrer*innenberuf in der Grundschule erlaubte. Noch bis mindestens 2023 soll auf diese Weise zusätzliches Personal rekrutiert werden.

Voraussetzungen sind unter anderem, dass der bereits abgeschlossene Bachelor mit einem schulverwandten Fach übereinstimmt und eine Fortbildung von 246 Stunden am Institut de formation de l’éducation nationale (IFEN) abgeschlossen wird. So sollen pädagogische und didaktische Kompetenzen und Kenntnisse vermittelt werden. Wie auf der Internetseite des Bildungsministeriums steht: „Nach erfolgreicher Absolvierung der Zertifikatsprüfungen für die Lehrerausbildung können sie die Option ‚C2-4‘ der Einstellungsprüfung ablegen und unter den gleichen Bedingungen wie ein Bewerber mit einem Bachelor-Abschluss in Erziehungswissenschaften Zugang zur Stelle eines Lehrers erhalten.“ Das bis zu dem Zeitpunkt erforderliche Studium konnte also von nun an sehr schnell nachgeholt werden.

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