Profitables und nachhaltiges Sparen

Von Audrey SomnardLex Kleren Für Originaltext auf Französisch umschalten

Ist es möglich, die eigenen Ersparnisse gewinnbringend und nachhaltig anzulegen? Ja, wenn man weiß, wie man vorgehen muss und die Warnzeichen des Greenwashings erkennt. Green Finance ist das neue Markenzeichen des Finanzplatzes. Ekkehart Schmidt erklärt, wie man „echte“ nachhaltige Angebote findet, um sein Erspartes unter Beachtung bestimmter Werte wachsen zu lassen.

Die Kriterien werden immer noch definiert und die Europäische Kommission versucht, das Durcheinander zu bereinigen, damit Investoren, große und kleine, richtig informiert werden. Ekkehart Schmidt ist verantwortlich für die Öffentlichkeitsarbeit bei Etika, einem 1996 gegründeten gemeinnützigen Verein zur Förderung alternativer Finanzierungen und zur Reflexion über die Entwicklung von ethischem Geld.

Lëtzebuerger Journal: Wie kann man bei den verschiedenen Angeboten von Banken, Maklern oder Versicherern klar sehen?

Ekkehart Schmidt: Es ist ziemlich schwierig, weil es einen großen Mangel an Transparenz gibt, verursacht vielleicht durch einen Mangel an Wettbewerb über den Preis und die Qualität der Produkte in Luxemburg. Der lokale Markt ist zu klein im Vergleich zu unseren Nachbarn, wo diese Spieler viel in Marketing investieren. Auch Erkenntnisse von externen und unabhängigen Institutionen wie dem "Fair Finance Guide" fehlen völlig. Der Kunde muss selbst suchen und ist in seinem Urteil auf den Rat von Dritten oder seines Bankberaters angewiesen, die persönliche Interessen verfolgen. Seit 2018 gibt es Regelungen wie die EU-Richtlinie MiFID 2 (Markets in Financial Instruments Directive), die den Anlegerschutz gegenüber Finanzinstituten sowie die Transparenz von Märkten und Transaktionen stärken soll. Dies ist aber noch nicht ausreichend.

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