Opgepikt - No bei Dir!

Von Pascal Steinwachs

Der Wahlkampf ist lanciert, der Wahlkampf ist nicht lanciert, der Wahlkampf ist lanciert, der Wahlkampf ist nicht lanciert … Der satirische Wochenrückblick von und mit Pascal Steinwachs, der jetzt schon keine Lust mehr hat. Obwohl … warum liegt hier eigentlich Stroh?

Wochenende

Bam! Boing! Bums! Immer nur draufschlagen! Wie grausam kann ein Mensch eigentlich sein? Da setzt Xavier Bettel sich in seiner Eigenschaft als Regierungschef Tag für Tag, Nacht für Nacht, ja, 24 Stunden die Woche, ähm … 24 Stunden am Tag und sieben Tage die Woche für sein Land und dessen Bevölkerung ein, und dann wirft ihm sein ehemaliger Vizepremier Dan Kersch, der Michel Wolter der Sozialisten, im Luxemburger Wort vor, dass sein Neujahrsinterview (auf RTL) „nicht unbedingt die hohe Kunst“ gewesen sei.

 „Xavier, du kanns dat besser“, so der ungeheuerliche Vorwurf des ewigen Querulanten Kersch, der sich, seitdem er sich vor einem Jahr aus gesundheitlichen Gründen aus der Regierung zurückzog, scheinbar wieder an seine alten Tugenden erinnert, nämlich die anderen Politiker*innen, gerne auch die eigene Parteispitze, zur Weißglut zu treiben. In den Staatsrat abgeschoben werden kann er ja nun nicht mehr, denn da war er ja schon.

Natürlich wittert die größte Oppositionspartei bei so viel Bambule – und trotz verstopfter Nase – direkt Morgenluft. „Lsap, Dp an déi gréng sin wuel keng Frënn méi. Eng Regierung an der Kris kann sech eist Land an dësen Zaiten net leeschten!“, so der entsprechende Kommentar des CSV-Abgeordneten Léon Gloden auf Twitter, derweil sein Parteikollege Laurent Mosar, der zuvor tagelang ausschließlich putzige Elefanten – und Löwenvideos aus seinem Südafrikaurlaub auf Instagram gepostet hatte, (ebenfalls auf Twitter) feststellt, dass „mir jo schon voll am Wahlkampf sinn“.

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„Man wird manchmal extrem auf sein Äußeres reduziert“