Fälschungen kosten Luxemburg 83 Millionen Euro im Jahr

Von Camille Frati, Lex Kleren Für Originaltext auf Französisch umschalten

Das Großherzogtum leidet unter den Auswirkungen von Produktfälschungen, auch wenn es nicht das Herkunftsland großer Luxusmarken ist, die bei Fälscher*innen beliebt sind. Sowohl für die Staatsfinanzen als auch für Verbraucher*innen, die potenziell gefährlichen Produkten ausgesetzt sind, steht viel auf dem Spiel.

Louis Vuitton, Dior, Gucci… Diese renommierten Marken scheinen logischerweise die Hauptopfer eines Fälschungsmarktes zu sein, der ihre Namen, Logos, Markenzeichen und somit potenzielle Einnahmen stiehlt. Im Jahr 2018 haben laut der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) 20 Inhaber*innen von Rechten des geistigen Eigentums nicht weniger als 1.156 Meldungen möglicher Verstöße an 44 staatliche Aufsichtsbehörden übermittelt. Marken sind jedoch nicht die einzigen Verlierer dieses höchst besorgniserregenden Handels.

Nach Schätzungen der OECD gewinnen gefälschte Waren im Welthandel zunehmend an Bedeutung: 2007 machten sie 1,95 Prozent des Welthandels aus, 2013 dann 2,5 und 3,3 Prozent waren es im Jahr 2016, was einem Wert von 509 Milliarden US-Dollar entspricht. 6,8 Prozent der im Jahr 2016 aus Drittländern in der EU importierten Produkte waren Fälschungen im Wert von 121 Milliarden Euro. Im Jahr 2019 wurden 91.868 Akten von Zollbehörden in verschiedenen europäischen Ländern angelegt, 32 Prozent mehr als im Vorjahr und die 40,9 Millionen Artikel (+53 Prozent innerhalb eines Jahres) betreffen.

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