"Wir sind einmal um unsere Revolution betrogen worden, das darf sich nicht wiederholen"

Von Camille FratiLex Kleren Für Originaltext auf Französisch umschalten

Die Iraner*innen in Luxemburg hoffen auf das Ende der Islamischen Republik. Doch es handelt sich um eine Opposition, die bereits uneins über das Ergebnis eines Sturzes des Regimes ist, während der Sohn des Schahs, Reza Pahlavi, den Thron begehrt.

Es ist nichts neues, eine Handvoll iranischer Demonstranten auf der Place Clairefontaine zu sehen, die den Sturz des Mullah-Regimes fordern, ob in Zeiten heißer Proteste in Teheran oder nicht. Doch in den letzten Wochen, in denen das Regime mit beispielloser Härte gegen die Proteste wegen der hohen Lebenshaltungskosten im Iran vorgeht, hat sich die Stimmung rund um die Kundgebungen in Luxemburg gewandelt, was sogar zu Spannungen zwischen Gruppen mit unterschiedlichen Ansichten geführt hat. An diesem Samstag finden in der Stadt zwei verschiedene Demonstrationen statt: eine offen pro-Pahlavi ausgerichtete vor der US-Botschaft und eine zweite auf dem Hamiliusplatz, bei der keine Flaggen gezeigt werden sollen.

Und doch wollen alle nur eines: Die Mullahs, die Revolutionsgarden und alle militärischen und religiösen Korps, die das Land seit 47 Jahren ersticken, seit der Schah mit seiner Familie vor einer massiv demonstrierenden Bevölkerung und einer durch Streiks gelähmten Wirtschaft zur Flucht gezwungen wurde.

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