Werte verteidigen

Von Philippe SchockweilerLex Kleren

Nina Garcia ist Juristin aus Leidenschaft. Ihr Fachgebiet sind internationale Beziehungen und internationales Recht. Als erste Frau in diesem Amt arbeitet sie seit 2020 als Première Conseillère de Gouvernement im Verteidigungsministerium.

Ob bei Truppenbesuchen in der Kaserne Grand-Duc Jean oder bei offiziellen Besuchen von Verteidigungsminister François Bausch bei Luxemburger Soldat*innen im Ausland: Meist steht eine junge Frau an der Seite des Ministers. Nina Garcia, die erste Beraterin des Ministers, blickt zurück auf knapp zehn Jahre im Ministerium der Verteidigung. Im Gespräch mit dem Lëtzebuerger Journal verrät die höchste Regierungsbeamtin ihren Werdegang und redet über ihre Überzeugungen in einer immer komplizierter werdenden Welt.

Internationales Recht und Verteidigungspolitik

Nina Garcia ist gebürtige Düdelingerin. Aufgewachsen ist sie in einem sehr politisierten Haushalt. Doch Parteipolitik interessierte sie nie wirklich und ihr Studium brachte sie nach Paris an die Sorbonne, wo sehr schnell ihr Interesse für internationales Recht geweckt wurde und sie ihren ersten Master in diesem Fachbereich abschloss. Ihr zweites Masterstudium begann sie, nachdem sie zwei Monate in Dakar im Senegal verbracht und für die UNESCO gearbeitet hatte. Nina war bereits als Studentin sehr interessiert an den Themen rund um Menschenrechte und internationaler Kooperation. Ihr letztes Lehrjahr verbrachte sie für eine Spezialisation im Bereich des internationalen komparativen Rechtes in San Diego, Kalifornien. „Nach so einem Studium denkt man erst mal, dass man nicht wieder zurück nach Luxemburg kommt“, schmunzelt Nina Garcia. Doch es kam ganz anders. 2013 bewarb sie sich auf eine Stelle als Juristin im Verteidigungsministerium. „Natürlich hatte ich die Défense nicht auf dem Schirm, aber im Vorstellungsgespräch wurde mir klar, dass ich hier Akzente setzen kann und mich dieses Gebiet sehr interessiert.“ Je mehr ihr im Vorstellungsgespräch von den Themen und der Umsetzung internationaler Verpflichtungen erzählt wurde, desto mehr wollte sie diesen Job.

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