Wenn junge Geister hoch fliegen

Von Yannick GaaschEric Engel

Im März fand die 52. Ausgabe des Jonk Fuerscher Wettbewerbs im Forum Geesseknäppchen statt. Seit den bescheidenen Anfängen 1971 ist viel passiert und mit 50 Projekten erreichte der Wettbewerb dieses Jahr einen neuen Höhepunkt. Das Journal warf einen Blick hinter die Kulissen.

Am 20. November 1971 fand die erste Ausgabe des Wettbewerbs Jonk Fuerscher statt, organisiert wurde er einmalig vom Luxemburger Wort. Von da an lief die Organisation nur mithilfe von Freiwilligen, so wurde 1977 die a.s.b.l. ins Leben gerufen und seit 1992 steht die Fondation jeunes scientifiques Luxembourg (FJSL) hinter dem Wettbewerb. Nicht zuletzt standen von 2017 bis 2019 die FJSL und der Wettbewerb unter der Schirmherrschaft des Großherzogs und seit 2020 unter der Schirmherrschaft des Erbgroßherzogs. Die Organisation des Wettbewerbs ist heute längst keine reine Sache freiwilliger Arbeit mehr. Mit fünf Angestellten, drei davon in Vollzeit, wächst das Team weiter, was auch nötig ist, denn die FJSL organisiert längst nicht mehr nur den Wettbewerb. Das Lëtzebuerger Journal hat sich mit drei Schlüsselpersonen unterhalten, um mehr über die Geschichte, die Entwicklung und Organisation zu lernen.

Turbulente Anfänge

Carlo Hansen ist seit 15 Jahren Präsident des Vereins Jonk Fuerscher und damit Dienstältester in der Organisation. "Ich war bei einem Abend in der Philharmonie und wir diskutierten über ein Sponsoring. Eine Frau vom Hochschulministerium legte mir dann ans Herz, das Amt zu übernehmen", erzählt Hansen über seine Anfänge. Damals war der Wettbewerb Jonk Fuerscher nicht gut besucht, denn es haben gerade zwei Projekte teilgenommen (gezählt werden hierbei immer nur die Projekte, die bis zum Ende bleiben). "Meine Frau meinte damals 'Nimm deine Verantwortung an. Du redest seit Jahren über den Wettbewerb!'", ergänzt Hansen. Kurz danach reichte er seine Kandidatur ein und wurde in den Vorstand gewählt.

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