Was Luxemburg von Mosambik über Inklusion lernen kann
Von Camille Frati, Lex Kleren Für Originaltext auf Französisch umschalten
In Mosambik hat Handicap International zur Gründung eines inklusiven digitalen Gründerzentrums beigetragen – dem ersten seiner Art. Dort starten junge Menschen mit Einschränkungen ihr eigenes Unternehmen und bilden die nächste Generation digitaler Unternehmer*innen aus. Was wäre, wenn sie Luxemburg den Weg weisen könnten?
"Bevor ich mein Unternehmen gründete, dachten viele Menschen, dass eine Person mit Behinderung nicht in der Lage sei, ein Unternehmen zu führen", berichtet die 24-jährige Thelma Felix Avano. Die junge Frau konnte ihr Lebensmittelgeschäft dank des Projekts "VaMoz Digital!" gründen, einem von Handicap International in Mosambik unterstützten Gründerprogramm. "Heute habe ich ihnen dank meines Geschäfts und der Unterstützung, die ich erhalten habe, das Gegenteil beweisen können. Durch das Gründerprogramm habe ich gelernt, mein Unternehmen zu führen, die Bedürfnisse meiner Kunden besser zu verstehen und meine Kompetenzen als Unternehmerin auszubauen. Das hat die Sichtweise meiner Familie und meiner Gemeinschaft auf mich verändert. Mein Ziel ist es nun, mein Unternehmen auszubauen und zu einem Vorbild für andere Menschen mit Behinderung zu werden. Ich möchte, dass sie, wenn sie meinen Werdegang sehen, sich sagen: 'Auch ich kann Erfolg haben.' Menschen mit Behinderung haben die Fähigkeiten, ihr eigenes Unternehmen zu gründen, zu führen und auszubauen. Es ist wichtig, Vorurteile zu überwinden, uns zu vertrauen und uns die gleichen Chancen wie anderen zu geben."
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