Solidarität unter Jurist*innen

Von Camille FratiLex Kleren Für Originaltext auf Französisch umschalten

Vier Monate nach Beginn der russischen Invasion organisieren sich solidarische Anwält*innen in Luxemburg. Einige haben bereits ukrainische Geflüchtete eingestellt.

Die russische Offensive in der Ukraine am 24. Februar bleibt ein Schock für die Bewohner*innen der Ukraine, aber auch für den europäischen Kontinent. Zu den diplomatischen Protesten gesellten sich die Unterstützungsbotschaften von Berufsgruppen, die seit langem starke und beständige Verbindungen über die Grenzen hinweg pflegen. So veröffentlichte der Rat der Anwaltskammer Luxemburg zwei Tage nach dem Einmarsch der russischen Armee auf ukrainischem Boden eine empörte Erklärung, in der er „seine Solidarität mit dem ukrainischen Volk, der ukrainischen Anwaltskammer, ihren Anwälten, den ukrainischen Richtern und der Rechtsgemeinschaft der Ukraine im weiteren Sinne zum Ausdruck bringt“.

Diese Solidarität zeigt sich auch auf Seiten der Anwaltskanzleien. Internationale Kanzleien veröffentlichten schnell ihre eigenen Unterstützungsbotschaften, von Linklaters über Allen & Overy bis hin zu Clifford Chance, um nur die in Luxemburg vertretenen zu nennen. Zwar konzentrieren sich die Kanzleien zunächst auf die Einhaltung der Sanktionen gegen die Russische Föderation - die Mandantschaft und jede Verwicklung mit einer russischen Einheit muss überprüft werden -, doch sie sorgen sich auch um das Schicksal ihrer Partner*innen in den russischen und ukrainischen Büros. „Viele internationale Kanzleien haben ihre Büros in Russland geschlossen“, erinnert Magali Maillot, Direktorin für Personalwesen bei Allen & Overy in Luxemburg. „Auch wir gehen diesen Weg, indem wir unsere Betriebe in Moskau schließen und alles tun, um die beste Lösung für unsere dort lebenden Kollegen zu finden.“

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