Programmiertalente und Problemlöser

Von Christian BlockTammy Schuh

Henri Ahola und Krzesimir Hyżyk ticken unterschiedlich. Doch die Leidenschaft zum Programmieren teilen die beiden Jugendlichen. Ihr Wissen haben sie sich größtenteils selbst angeeignet und schon mehrfach bei Wissenschaftswettbewerben unter Beweis gestellt.

Wenn es ums Coden geht, sind Henri Ahola und Krzesimir Hyżyk vor allem Autodidakten. Zwischen neun und zehn Jahre alt waren die Teenager, als sie ihre ersten Programmier-Schritte wagten. Während Henri Ahola Roboter einer bekannten Bauklötzchen-Marke programmierte, erprobte sich Krzesimir Hyżyk an der Programmiersprache Python. „Ich habe mir all die anderen Programmiersprachen wie Java, Java Script, C# und C++ selbst beigebracht“, sagt der 15-Jährige. Der in Luxemburg geborene Henri Ahola hat sich sein Wissen ebenfalls selber angeeignet oder auf den Rat seiner Bekanntschaften im Bonneweger Hackerspace gesetzt, wo er an seinen Projekten arbeitete. Getroffen haben wir die beiden im Makerspace des Forum Geesseknäppchen, wo Jugendliche zwischen Nähmaschine, Laser-Cutter und 3D-Drucker an ihren Projekten tüfteln.

Das ist eine zweite Gemeinsamkeit der Jugendlichen: Beide haben bereits einige Male bei Wissenschafts-Wettbewerben mitgemacht. Krzesimir Hyżyk hat etwa mit drei Projekten am nationalen „Jonk Fuerscher“-Contest teilgenommen. Für die letzte Ausgabe in 2021 nutzte er beispielsweise auf seiner Grafikkarte betriebene künstliche neuronale Netze, um ein typisches meteorologisches Jahr für die Stadt Luxemburg zu berechnen. Auf diese Weise konnte er selbst über einen vergleichbar kleinen Zeitraum eine Erwärmung der Temperaturen feststellen. Für sein Projekt wurde der Schüler von einer Jury der Fondation Jeunes Scientifiques Luxembourg (FJSL) ausgezeichnet.

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