Trump, Trump, Trump, und nochmals Trump! Mehr gibt es über diese Woche nicht zu sagen. Der satirische Wochenrückblick von und mit Pascal Steinwachs, der übrigens auch schon mal in Davos gewesen ist – zum Schlittenfahren.
Wochenende
Trump, Trump und nochmals Trump ! Kein Abend, an dem man nicht mit dem unguten Gefühl zu Bett geht, am Morgen mit einer neuen Horrorhammernachricht aus dem Trump-Universum aus dem Schlaf gerissen zu werden. Die Zeiten des Es-wird-schon-nicht-so-schlimm-werden sind jedenfalls definitiv passé. Wahrscheinlich für lange Zeit, stehen die ganzen Trump-Mini-Mees, die möglicherweise noch schlimmer, mit Sicherheit aber um einiges intelligenter sind, doch schon bereit.
So fühlt sich Donald Trump Medienberichten zufolge anscheinend nicht mehr nur dem Frieden verpflichtet. Vor dem Hintergrund des Konflikts um Grönland teilte er Norwegens Ministerpräsident knallhart mit, dass er sich "angesichts der Tatsache, dass Ihr Land beschlossen hat, mir den Friedensnobelpreis nicht zu verleihen, obwohl ich acht Kriege PLUS beendet habe", nicht mehr verpflichtet fühle, "ausschließlich an Frieden zu denken", wobei die Betonung natürlich auf "ausschließlich" liegt.
Der US-Präsident ist mittlerweile derart plemplem, dass inzwischen sogar adr-Ultra Fernand Kartheiser, der Trump ja noch vor einem Jahr in einem regelrechten Fanbrief für dessen vermeintliche Friedenspolitik gehuldigt hatte, die Nase gestrichen voll hat und diesem den Rücken kehrt. In Bezug auf die Drohgebärden gegenüber Dänemark und Grönland spricht Kartheiser gar vom "größten strategischen Fehler, den die Vereinigten Staaten jemals begangen haben".
Jaja, wenn die Liebe vergeht …
Montag
Apropos Fehler : In einem Interview mit dem 100,7-Rundfunk hat sich Georges Mischo doch nun tatsächlich bei seinen ehemaligen Beamt*innen entschuldigt. "Da sind mir die Pferde durchgegangen. Ich war zu emotional und habe einen kleinen Ausrutscher gemacht", so der gewesene CSV-Minister, nachdem er in der vergangenen Woche in Interviews moniert hatte, dass seine Beamt*innen ihn in der Affäre um das Escher Sportmuseum nicht ausreichend geschützt hätten. Bei den ihm verhassten Gewerkschaften entschuldigt, hat sich Mischo natürlich nicht.
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