"Artemis II hat die Raumfahrtwelt auf den Kopf gestellt"
Von Camille Frati, Lex Kleren Für Originaltext auf Englisch umschalten
Die Artemis II-Mission war ein Erfolg – doch sie ist erst der Anfang. Sabrina Alam, Space Lead im Transfer Technology Office am SnT, erklärt, wie sich diese Mission in ein neues Kapitel der Weltraumforschung einfügt, das im Zeichen internationaler Zusammenarbeit steht.
Gibt es einen besseren Ort als das LunaLab vom SnT, um ein Interview über die jüngste Artemis II-Mission zu führen? Um diesen Raum zu entdecken, muss man in den Keller des Campus hinabsteigen. Dort ist ein 80 Quadratmeter großer Mondboden nachgebildet, der in das grelle, fahle Licht des Mondes getaucht ist. Auf dem Boden liegt Kies, der bei jedem Schritt Staub aufwirbelt, ein Krater und Felsen, die sich dem Hauptnutzer des Simulators in den Weg stellen: einem 40 cm großen Rover. Dieses Labor, das einzige seiner Art in Europa, wurde eingerichtet, um Rover-Prototypen zu testen und deren Bewegung und Verhalten auf dem Mond zu verbessern. Hinter dem Glas befinden sich mehrere Kontrollbildschirme und unser Guide für diesen Tag: Sabrina Alam, die seit einigen Monaten Leiterin des Technologietransfers beim SnT ist.
Lëtzebuerger Journal: Wozu dient dieser Mondsimulator?
Sabrina Alam: Im Rahmen von Mondmissionen versuchen wir, entweder Staub zu sammeln oder herauszufinden, welche Art von Mineralien dort vorkommt. Aber das muss oft mit Mondrovern gemacht werden. Beim SnT befassen sich viele Doktoranden mit der Erforschung des Mondes und der Entwicklung von Robotern für diesen Zweck. Dort drinnen können Sie einen sehen, der tatsächlich über die von uns im Labor nachgebildete Mondoberfläche färt, um verschiedene Missionen besser verstehen zu können.
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